BERTHOUD - Spritzgerät-Hauptuntersuchung

Spritzgerät-Hauptuntersuchung Hauptuntersuchung des Spritzgeräts Die Hauptuntersuchung für Spritzgeräte ist in Frankreich seit dem 1. Januar 2009 Pflicht. Sie erfolgt auf Anforderung des Eigentümers bei einer zugelassenen Prüfstelle (GIP Pulvé). Betroffen sind alle für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in flüssiger Form vorgesehenen neuen Spritzgeräte oder gebrauchten Spritzgeräte, die älter als 5 Jahre sind. D

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Hauptuntersuchung des Spritzgeräts

 

 

Die Hauptuntersuchung für Spritzgeräte ist in Frankreich seit dem 1. Januar 2009 Pflicht. Sie erfolgt auf Anforderung des Eigentümers bei einer zugelassenen Prüfstelle (GIP Pulvé). Betroffen sind alle für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in flüssiger Form vorgesehenen neuen Spritzgeräte oder gebrauchten Spritzgeräte, die älter als 5 Jahre sind. Diese Hauptuntersuchung betraf bisher nur Gestängegeräte mit mehr als 3 m Breite und Geräte für die Behandlung von Bäumen oder Büschen (einschließlich Weinstöcke). Deshalb waren einige Geräte von der Prüfpflicht ausgeschlossen. Die neue Vorschrift gilt ab sofort für alle Geräte.

 

Die Hauptuntersuchung eines Spritzgeräts umfasst Sichtinspektionen, Funktionsprüfungen und Messungen zur Diagnose des Allgemeinzustands des Geräts, der Fähigkeit zum Ausbringen der gewünschten Produktmenge und der Fähigkeit zum korrekten Anwenden der Produkte. Die Hauptuntersuchung ist ein echter Gesundheits-Check-up des Spritzgeräts. Sie macht eine wichtige Bestandsaufnahme des wahren Zustands der Maschine.

Entdecken Sie ihre Schritte:

Kennzeichnung

Bei seiner ersten Hauptuntersuchung wird jedes Gerät mit einem Schild oder einem Aufkleber gekennzeichnet und markiert. Die Kennzeichnungsnr. setzt sich aus der staatlichen Zulassungsnr. der Prüfstelle und einer Ordnungsnr. zusammen. Gerätetyp, Identität des Eigentümers, Identität der Prüfeinrichtung und des Prüfers sowie Datum der Hauptuntersuchung werden ebenfalls registriert.

 

Voruntersuchung

Bei dieser Untersuchung stellt der Prüfer fest, ob er das Gerät sicher prüfen kann. Es werden vor allem die folgenden zwei Punkte untersucht: Zustand des Geräts (Sauberkeit und Funktion) und der Sicherheitselemente (hydraulische und mechanische Antriebe). Bei Fehlern kann der Prüfer die Prüfung des Geräts verweigern.

 

Untersuchung des Allgemeinzustands

Diese Sichtprüfung betrifft die folgenden Punkte: Elemente des Tragwerks (Rahmen, Kupplung usw.), Pumpen, Behälter, Brühenlecks, Reifen, Sicherheitselemente für die Straßenfahrt und Zubehör.

 

Untersuchung der Prüfpunkte

Prüfung der Pumpe, des Behälters, Schläuche und Leitungen, Filter, Luftspeicher, Tropfenstopp, Düsen, Manometer, Verschleiß der Reifen, Gestänge und Gebläse. Das Manometer und die Düsen werden systematisch untersucht, denn sie sind häufig die Ursache der Hauptmängel.

Messungen: Komplette und teilweise Schließung des Spritzvorgangs, Druckregelungsvorrichtung, Druckanzeiger, für die Regelung benutzte Anzeiger, auf die Düsen ausgeübter Druck, Geschwindigkeitsinformation.

 

Prüfungsbericht

Am Ende der Prüfung verfasst der Prüfer einen Bericht mit den konstatierten Mängeln, den Messergebnissen und der Prüfbewertung.

 

 

 

Vignette

Wenn das Spritzgerät im guten Zustand ist, bringt der Prüfer eine Vignette am Gerät an, auf der das Jahr und der Monat der nächsten Hauptuntersuchung steht. Andernfalls kann eine teilweise oder komplette Nachuntersuchung verlangt werden.

 

 

 

 

 

 

 

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auf GIP pulvé.